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   Rechtsanwälte Martin & Meyer-Martin

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18057 Rostock               Fax.: 0381 666 477 8

kanzlei@raemm.de

 


 

Umgangsrecht

Das Umgangsrecht ist das Recht der Elternauf Umgang mit dem Kind, aber auch der Personen, die ein besonderes Näheverhältnis zu dem Kind aufgebaut haben. Es gilt auch für Großeltern und sogar für nichteheliche Lebensgefährten, die nicht der Vater oder Mutter des Kindes sind nach einer Trennung.

 

Das Umgangsrecht ist kein Teil des Sorgerechts. Es ist grundsätzlich ein Elternrecht, was aber auch Personen wie Großeltern und ehemaligen Lebensgefährten, die eine sozial-familiäre Beziehung zu dem Kind aufgebau haben zusteht.

Bei den Großeltern und den ehemaligen Lebensgefährten muss der Umgang jedoch zusätzlich nach § 1685 BGB dem Wohl des Kindes dienen.

Geltend gemacht werden kann der Umgang auch gerichtlich. Sofern der Umgang nicht im Rahmen des Scheidungsverbundverfahrens mit geltend gemacht wird, findet ein isoliertes Verfahren nach dem FamFG (Familienverfahrensgesetz) statt, in dem neben dem Antragsteller und dem Antragsgegner (in der Regel die Eltern) auch das Jugendamt als Fachbehörde beteiligt wird. Die Beteiligung des Jugendamtes findet auch einem Scheidungsverbundverfahren statt.

Leider werden häufig persönliche Differenzen zwischen den ehemaligen Partner in diese Verfahren hineingetragen. Um dennoch eine für das Kind sinnvolle Lösung zu finden, kann ein Gericht einen sogenannten Verfahrenspfleger für das Kind bestellen. Dies sind dann Personen, die die Interessen des Kindes vertreten und von beiden Parteien unabhängig sind.

Weiter wurde gesetzlich normiert, dass derjenige Elternteil, bei dem sich das Kind aufhält, alles zu unterlassen hat, was den Kontakt des Kindes zu dem anderen Elternteil verschlechtern oder schädigen könnte. Die Eltern sollten grundsätzlich dem Kinde gegenüber den andern Elternteil als positiv darstellen.

Gibt es diesbezüglich oder bei der Verweigerung des Elternteils, bei dem sich das Kind aufhält Umgang zu gewähren, erhebliche Schwierigkeiten kann das Gericht auch ohne einen entsprechenden Antrag diesem Elternteil das Sorgerecht oder Teile des Sorgerechts entziehen.

Auch hier in diesem Bereich halten sich hartnäckige Gerüchte. Grundsätzlich steht einem Vater oder einer Mutter das Umgangsgrecht mit dem Kind fast immer zu. Auch wenn ein Elternteil keinen Unterhalt zahlt, ist dies kein Grund den Umgang zu verweigern. Selbst dann wenn die Eltern nicht mehr miteinander reden können, ist dies kein Grund für eine Verweigerung des Umgangs. Auch erhebliche Auseinandersetzungen der Eltern, die möglicherweise sogar körperlicher Art und Weise waren, bedeuten nicht zwangsläufig, dass das Umgangsrecht nicht gerichtlich gewährt wird. Das Elternumgangsrecht wird nur in Extremfällen eingeschränkt.

Der Umgang kann für Eltern lediglich dann begrenzt oder zeitweise verweigert werden, wenn es für das Kindeswohl besser ist.

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